That’s how the light gets in, 2025.
Healing Serie.
82 x 70 cm.
Recycelte Baumwolle, recyceltes Leinen, Bambusgarn, Synthetikgarn,
Bandagen aus einem abgelaufenen Erste-Hilfe-Kasten, gewachstes
Polyestergarn, Eisenstangen.
Während Aftercare sich mit Heilung beschäftigt, konzentriert sich That’s how the light gets in auf die offene Wunde, und wie durch sie Veränderung stattfinden kann.
Ausgefranste Fäden und lose Enden in den Baumwoll- und Leinenflächen bleiben beabsichtigt diffus und verworren. In der Mitte zerreißt eine rote Form das Weiß. Sie tritt hervor wie eine Wunde, ein Herz, ein Blutschwall, der direkt durch Bandagen aus abgelaufenen Erste-Hilfe-Kästen aufgefangen wird.
Das Rot ist ein deutlicher Riss im Werk. Meist offenbart ein Riss Schwäche, Zusammenbruch, oder auch Aufgeben. In diesem Werk jedoch ist der rote Riss für mich ein Punkt, auf dem alles kumuliert, und der deshalb in alle Richtungen offen ist. Denn Wandel geschieht nicht trotz Leid, sondern durch Leid hindurch.